134 Gebſchichte der Handelſchaſt
Penſtonen und daz Relßlauſen ſeine Stimmeburch die ganze Eidanoßſehaft erthonen, undruhete nicht bis er bey uns durchdrange.Dieſer erleuchtete Gelehrte, dieſer unerſchrock-ne Feind des Mißglaubens, diefer redlicheEidgenoß war das Werkzeuge, durch welchesuns Gott den Gebrauch der Vernunft, dieErkenntniß der wahren Freyheit, und denFlohr unſers Staates ſchenkte. Laßt uns umuns herum ſehen, ſo leſen wir ſeine Lobrede.
Nach der neuen Denkungsart waren diegethane Kriegsdienſte eine Verachtung derGutthaten geweſen, die Gott durch Freyheitund Frieden einem Lande gönnen will. Nachdieſer lieberzeugung ſchluge Zurich A. 1521.allein und ſtandhaft neue Bunde aus, undweil man ben fremden Julauf nicht mehr noͤ—thig hatte, ſo machte ſich zu Stadt und Landdie Annahm neuer Burger ſchwerer, manverdoppelte A. 1525. das Einzuggeld, alsdie Baurenkriege in Dculſitztand uns einegar zut groſſe Menge zulagten. Ind endlicherfolgte der ſogenannte Penſionerbrief, wel—cher A. 1526. die vorher vergeblich ergangene
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