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Versuch einer Geschichte der Handelschaft der Stadt und Landschaft Zürich / [Johann Heinrich Schinz]
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148
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146 Geſchichte der Handelſchaft

untanugenliche abgehalten, hingegen viel Ge—lehrte und Kuͤnſtler ohne Entgeld angenom—men, das Gumnaſtum mit groſſen Mannernbeſetzet, der Kirchen treſiche Diener erwor-ben, der Geſchmack der Wüſenſchaften ge—mein. Kuͤnſte und Handwerker aͤufucten ſech/das einte befoͤrderte die Zunahm des andern,und einer des andern Nahrung. Auf gleiche Artſienge man an auf der Landſchaft der Unge-ſtuͤmme der Fremden Innhalt zu thun durchErhoͤhung der Einzugrechten, Eunſchrankungder Gerechtigkeiten 7. So wurde num un-ſer Voll je mehr und mehr genothiget, ſichin ſich ſelbſt zu vermehren. Die ſtrengeHandhabung der Ehrbarkeit, Eingezogenhell,Keuſchhett und Ruhe beſörderten ſolches, mudem Fleiß und Leichtigkeit des Unterhalts.Wo jetzt zwey ihr Brodt ſanden, gabe es ei—ne Ehe, neue Burger, ncue Arbelter, neueBauren, ſo daß man an dem NReuemahrstagA. 1600. juſt 1690. Burger zahlte. Den—noch konnte die Ausdaͤhnung der Handelſchaftnoch micht groß ſenn, ſie lage noch in derKindheit; aber das Gebaͤude war gegründet,Herr

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