das einschränken werde, wovon ich im folgen-den eine Anwendung machen kann.
Bisher hatten die Philosophen blofs ihredürftigen Erfahrungen gegen einander gehaltenund allgemeine Bemerkungen daraus abgezo-gen , so gut sie konnten, ohne die Gültigkeitihrer Beweise in Zweifel zu ziehen. So wie einanderer andere Bemerkungen machte, ändertesich natürlich das ganze System , wenn ich ihrePhilosopheme so nennen darf, und die Vorstel-lungsart. Belege dazu finden wir in der ver-schiedenen Modifikation des Begriffs der Mate-rie von Hesiod , Thaies, Anaximander und Ana-ximenes. Xenophanes hat das Verdienst, denPrincipen unsrer Erkenntnifs weiter nachge-forscht, und die Grundsätze a priori von denempirischen Wahrnehmungen gesondert zu ha-ben. Die Frage, zu deren Beantwortung ichhier einen Versuch mache, ist die: Ob einMann, welcher alle Sätze streng zu beweisensuchte und hierbey das erste Beyspiel einerstrengen Methode gab, konsequent handelte,wenn er alle himmlische Körper für vergänglichoder für blofse Lufterscheinnngen hielt?
Seine Hauptsätze waren, das Universumist, Eins (ev ro 7totv). Dieses ist die Gottheitselbst, sich selbst gleich und ähnlich, wie jede
D 5 Kugel-