66
sich nun die übrigen Elemente, wobey dasFeuer seiner Natur nach immer in Thätigkeitist. Um aber Verwandlung begreiflich zu ma-chen, nahm er an, alles entstehe durch Streit(nemlich der Elemente), Ruhe würde die Weltvernichten, eine Vorstellung, welche so wieder Eros des fast gleichzeitigen Parmenides nochaus der filteren Zeit übrig zu seyn scheint.
Dafs er endlich ebenfalls mit den meistenPhilosophen seiner Zeit, die Erde für dasschwerste, das Feuer für das leichteste Elementhält, und jene an den niedrigsten Ort im Uni-versum , dieses an den höchsten hinsetzt,scheint mir aus seinen Ausdrücken beym Dio genes Laertius zu folgen. Er nennt nemlichdie stuffenweise Verwandlung des Feuers inLuft, Wasser, Erde den Weg nach unten,die entgegengesetzte aber aus geschmolzener Er-de in Wasser u. s. w. den Weg nach oben. DieAusdünstungen des Meeres theilt er in glänzen-de (vielleicht waren es die Meteore, vielleichtauch ausserdem der Glanz der Wolken unddes Wassers durch Strahlenbrechung) und dun-kle. Durch jene wird ihm die Feuermaterie,durch diese die Feuchtigkeit vermehrt.
Leu-