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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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153
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den grofsen Bär, weil er heller ist und leichtbeym Einbrüche der Nacht gesehen werdenkann. Die Phönicier aber halten sich an denkleinen Bär, der zwar dunkler aber den Schif-fern doch nützlicher ist, weil er einen kleine-ren Kreis beschreibt. Es ist aber nicht blofsmeine Vernmthung, dafs man sich anfänglich derAbstammung des Worts geinäfs unter Pol einenKi eis und zw r ar den kleinsten nach Norden undSüden gedacht habe, sondern eine Stelle desVarro beym GelHus (noct. Att. III, 10 ) beweiistes. Die Zahl sieben* bemerkt er, habe man-cherley Eigenschaften. Circulus quoque ait(Varro) in coelo circurn loyigitudinem axis sep-tem esse, e quibus duns rninimosj, qui axemtangunt, 7rsAous- appellari dicit, sed eos in sphä-ra, quae »nj (arrnillaris) vocatur, propterbrevitatem non inesse. Die übrigen Kreisewaren die Pojarcirkel, die Wendekreise undder Aequator . Wenn man also noch zu Var-ro's Zeit, wo man in Bestimmung der mathema-tischen Begriffe um vieles weiter war, an derSphäre des Himmels noch die denkbarenPunkte bey Seite setzte und sich nur an dieErscheinungen hielt, was sollte man in die-sem Zeitalter thun, wo es äufserst schwerzu erweisen, ja gar nicht wahrscheinlich seynK 5 möch-