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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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180
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Von Thaies bis auf Anaxagoras konnte manweiter nichts, als unvollkommene Muthmafsun-gen über die Natur der zwey Hauptkörper un-sers Systems, über Sonne und Mond wagen.Selbst die einzelnen Angaben ihrer Grofse sindnichts als die willkührlichsten Einfalle, wo auchnicht einmal eine ohngefähre Schatzung zumGrunde liegt. Eben so verhalt es sich mit denHypothesen über die gegenseitigen Entfernun-gen. Der Himmel wurde dem ersten Anblickenach gewifs sehr nahe gesetzt und erweitertesich allmählig, ja es war ein eignes Problem,womit sich philosophische Köpfe beschädigten,zu untersuchen, wie weit derselbe von uns ab-stehe. Daher die verschiedenen Versuche,dieses zu bestimmen, von welchen wir nochin der Folge sprechen werden. Ob nun d*ieFixsterne zuerst und dann erst Sonne und Mondkommen sollten, oder ob die Ordnung umge-kehrt war, darüber konnten sie sich nicht ver-einigen. Der eine Theil fand jenes seiner Hy-pothese gemäfser, der andre dieses, nachdemes ihnen nemlich schien, dafs die Fixsterne ihrLicht von der Sonne oder diese es von jenenerhielt. Einen Schritt w r eiter kam man in derGoten Olympiade, wenn nicht Pythagoras auchliier mit seinen Schülern verwechselt ist,- undr ;»Y - nicht