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die Identität derselben mochte man aber wohlnicht so gleich eingesehen haben. Eben so vei'-hielt es sich mit den Kometen. Wegen ihrerSeltenheit ist es wohl nichts auffallendes, dafsman erst um die y 5 te Olympiade (480. ant.Christ.) Nachrichten und Muthmafsungen überihre Natur findet. Der erste, von welchem wirNachricht haben, erschien um die Zeit, nachPlinius (lib. 2, c. 25 ), wie Xerxes nach Grie chenland übersetzte. Bald darauf beobachteteDemokrit mehrere (Aristot. Meteorol. I, 3 ),nach deren Verschwinden neue Sterne entstan-den seyn sollten. In der Syten Olympiade (ant.Christ, 43 1) erschien nach Thucydides und Plu-tarch im Leben Lysanders kurz vor dem Anfän-ge des Peloponnesischen Krieges ein anderer,welcher sich y 5 Tage hindurch sehen liefs undmit einer grofsen Sonnenfinsternifs begleitetwar, und 21 Jahre darauf noch einer im Mona-te Januar (Aristot. Meteor. I, 6). Alle wurdenfür schlimme Vorbedeutungen gehalten.
Hätte man ferner die Sonnenfinsternissezu berechnen verstanden; so würde man sienicht jetzt noch als Vorboten einer grofsen Be-gebenheit angesehen haben, wie die angeführtenBeweise darthun. Man konnte sie also wieThules auf ein Jahr Voraussagen, auch ihre
Ursachen