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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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190
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chert, dafs man den Tag Neumond genannthabe, an welchem der Mond wirklich neu er-scheine, ((pxiverctf') und den Stundet, wo.manihn das zweytemal erblickte. Die Mitte desMonats hiefs in dieser astronomischen Rück-sicht äixopwct. Von der rohen Art, wie beo-bachtet wurde, giebt uns Arat (phaenom. v.733 - 739) einen Begriff; Wenn der Mond - mitseinen Hörnern noch klein am Abendhimmelerscheint* lehrt er uns* dafs der Monat be-ginne. Wenn aber sein Glanz so stark ist*dafs er zuerst Schatten wirft, so geht es aufden vierten Tag los. Am achten ist er halberleuchtet * mitten im Monate aber ganz.Stets aber zeigt er durch seine wechselndePhasen* welcher Tag des Monats es sey.

Aus dieser ganzen Darstellung sieht manalso , dafs man sich um Solons Zeit in Bestim-mung des Jahres noch mehr an den Mond alsan die Sonne hielt, indem man bemerkte, dafs12 solcher Monate ohngefahr die Jahreszeitwieder herbey führten. Denn 70 Jahre gebenwirklich nach Solons Angabe 20200 Tage, unddie Schaltmonate io 5 o. Dieses w ürde zusammeneine Summe von 2 Ö 25 o Tagen machen. Von ei-ner förmlichen Einschaltung aber, wie sie nach-her eingeführt wurde, ist hier die Rede nicht.

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