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Aber auch diese Verbesserung reichte nicht hin,weil man bey dem Mondenmonat 25 Sekundenzu viel angenommen hatte; und man mufste oftschon in 16 Jahren 4 Tage statt 3 einschalten.
Wenn man diese Bemerkungen mit dennoch vorhandenen Nachrichten vergleicht, soscheint zu folgen, dafs die Griechen von SolonsZeit an bis auf die 6ote Olympiade nur die un-vollkommene Einschaltung nach zwey Jahrenkannten und diese (ivann wissen wir nicht)nach und nach in die vierjährige umänderten.Beyde waren, um die Jahre mit den Jahreszeitenin Uebereinstimmung zu bringen, so ziemlichhinreichend. Hätte man nun einen bestimm-ten Anfangstermin gehabt; so hätte man dieseunvollkommene Zeitbestimmung bald bemerkenmüssen. Es zeigt aber dieses aufs neue, dafsman sich darum nicht bekümmerte. Nun tratenMatricetas (*) undKleostratus auf, und erfandendie 8 jährige Periode. Da aber durch die Län-ge der Zeit auch diese wieder von der Wahrheitabwich; so brachte man auch hierbey wiederVerbesserungen an, deren Geminus gedenkt,ob wir gleich nicht wissen, wann und von w emes geschehen ist. Vielleicht waren es Harpalus,
Nau-
(*) Nach Theophrast de signis aquarum ft vento-rum. cf. Fabrik, biblioth. graec. L. III, V.