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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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252
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mqioSav de terrae ambitu, wie es gewöhnlichübersetzt wird, und starb im 53sten Jahre seinesAlters. Diefs ist das interessanteste, was unsder Epitomator aufzuzeichnen für gut gefundenhat. Das Stillschweigen des Diogenes von sei-nen Grundsätzen zeigt, dafs Eudoxus nicht vielePhilosopheme aufstellte und überhaupt denGrundsatz äusserte, dafs man die Sinne, sowiedie Glieder immer in Regung erhalten müsse;so bemerkt man an ihn den vorurtheilsfreyenMann, der die leeren Phantasieen seiner Schuleso gut wie die unnützen Spitzfindigkeiten derDialektik wohl einsah, die Künste der Sophi-sten verachtete (Laert. VIII, 90 ) und durchkeine derselben sein Streben nach Wahrheit zubefriedigen hoffte, der also gleich Newton alleblofse Spekulation bey Seite setzte, und seinenScharfsinn lieber an Beobachtungen und Erfah-rungen prüfen und anwenden wollte (*). Sei-ne

Jm ersten war wahrscheinlich die Planetentheoriemit enthalten. Ausserdem de Musica, Y&oifisr^ov-(iivx, ja in einem Kodex wird ihm sogar das 5teBuch Euklids beygelegt.

(*) Seine vorurtheilsfreve Denkart, und seineLiebe zur Wahrheit und zu nützlichen Erfindun-gen zeigt sich unter andern auch darin, dafs er(Cic, de div. II, 4 2 ) die leeren Träume der

Astro-