doch liier eine Ausnahme machen und seineroben angeführten Maximen wegen behaupten,dnfs ihm vor allen die damalige Astronomieviel zu verdanken habe.
Sein Werk yys Kr^idcs wird oft angeführt.Nach allen Citaten aber, die ich verglichen ha-be, zu urtheilen, nach Stellen im Stephanus(de urbibus), im Strabo (lib. II.) und Athe-naeus (lib. VI.), welche es beyde eine Geschich-te nennen, war es vvol blofs eine Chorogrnphie,worauf auch der Name 7reijic$os zu führen scheint;es liifst sich also nicht wol annehmen, dnfs erhierin seine Meynung von der Gestalt der Erdewerde vorgelragen haben. Arat trug nachHipparchs Aussage Eudoxus Schriften und Be-hauptungen genau in sein bekanntes Gedichtüber, und die Fragmente, welche wir noch zuvergleichen im Stande sind, bestätigen es, dafser wirklich genau dabey verfuhr, und dafs ervon der Darstellung seines Lehrers nichts derPoesie aufopferte. So verfährt Arat z. B in derBeschreibung von den Kreisen des Himmels,den Horizont nennt er aber nie, sondern im-mer den Ocean, und drückt sieb dabey so aus,als wenn er an einen nach der alten Vorstellungdie Erde umgebenden Oceanflufs glaube. Ge-minus (I, i5) meynt zwar, Arat sey hierin dem