29 8
liefse sich vermutlien, dafs, was nicht unwahr-scheinlich wäre, das Bild in der 78 Olympjadeden Griechen schon bekannt gewesen sevnkönnte. Nur läfst sich nichts beweisen, indemPangasis in der Heraklee die Mythe ohne Bezugauf das Sternbild erzählt haben könnte. ZuArats Zeit kannte man aber schon das ganzeSternbild, die Krippe und die Esel. Das letztekam offenbar von andern hinzu, und zwar spä-ter der Gröfse und auch der Fabel nach, welcheaus den Gigautoniflchien entlehnt ist, von denenman weifs, dafs sie spätem Ursprungs sind.
Das Haar der Berenice finden wir erstnach Eudoxus. Arat kennt zwar die Sterne,aber den Namen nach nicht (v. 146). Nachder ausdrücklichen Versicherung des Kallima-ehus (Schol. ad Arat. v. 146), Hygin und Ger-manikus wurde dasselbe vom Mathematiker Ko-non der Gemahlin des Königs Ptolemaeus Ever-getes zu Ehren unter die Gestirne versetzt.Konons übrige mathematische Untersuchungenrühmt Archimed. Er lebte also mit ihm gleich-zeitig.
So wie im Krebs durch den Zufall zweySternbilder zusammen kamen, so wurden imFuhrmanne 3 verbunden, nemlich das ältesteder Stern erster Gröfse, die Kapella, die Böck-
chen