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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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350
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von dem des vorhergehenden Tags nur um 7Minuten verschieden.

Dafs dieses aber nicht blofse Hypothese ist,läfst sich durch Eudoxus (Uranolog. pg. ii 5)und Arats (Phaenom. v. on) Angaben belegen.Eudoxus setzt den Aequator durch die Mitte derWage, wahrscheinlich ß, den linken Flügel desAdlers die Seite des Pferdes y, den nördli-chen Fisch nach Petavius (Var. Diss. III, 6 .),also \J/.

Daraus findet Petavius folgende Abwei-chungen für Eudoxus Zeit:ß in der Wage 2 Grad 3 Minuten nördlich<? int Adler 2 5o-

y im Pferd 1- 58

\}s in den Fischen 7 54-

oder da Eudoxus vielleicht y in den Fischen ge-

meynt haben könnte; ohngefähr 3 Grade nörd-lich. So betrüge also der Fehler seiner Be-obachtung nach meiner Voraussetzung höch-stens 3 Grade ; wenn aber Hipparch noch hinzusetzt, dafs Arat in der Beschreibung der übri-gen Sternbilder, durch welche er den Aequa-tor führt, mit Eudoxus iibereinstimme; so wirddie Unvollkommenheit seiner Verfahrungsartnoch sichtbarer. Denn Arat setzt noch dieMitte des Widders das Knie des Stiers ju, den

Gür-