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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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363
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welche uns das Gegentheil darthun könnte.Diese allgemeine Zusamnienstinnnung zeigt unsdaher mit aller historischen Gewifsheit, dafs dieGriechen selbst dachten, und selbst Versucheanstellten, dafs sie also in der Astronomie ebenden Gang giengen, welchen wir in andern Wis-senschaften bey ihnen bemerken, und dafs alsodie Kenntnisse, welche sie von andern Völkernerhielten, sehr fragmentarisch gewesen seynmüssen. Ganz auf Erfahrung gegründet undanalog ist also der Schlufs, dals dieses auch wohlbey den Koluren der Fall gewesen seyn könnte,wenn wir auch keine weitere Beweise und Grün-de hatten. Hierin werden wir aber noch mehrbestärkt, wenn wir hören , dafs

2 ) Hipparch geradezu versichert, Eudoxushabe den Koluren so wie den übrigen Kreiseneine beträchtliche Breite gegeben und alleSternbilder für gleich angenommen. Hätte alsoHipparch Eudoxus Bestimmungen für Ueber-reste eines hohen Alterthums gehalten ; so wür-de er es bey dieser Gelegenheit gewifs erwähnthaben.

3) Das Schweigen aller alten Schriftstellerdarüber unterstützt meine Vermuthung. Aratund Geminus würden gewifs nicht so ganz still-schweigend Abänderungen gemacht haben, und

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