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Unterricht für die Officiers, die sich zu Feld-Ingenieurs bilden, oder doch den Feldzügen mit Nutzen beywohnen wollen, durch Beyspiele aus dem letzten Kriege erläutert, und mit nöthigen Plans versehen / von Johann Gottlieb Tielke
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Von Verrichtung eines Feldi1ngenieurs. 5

2) Den Marsch einer Armee anzugeben und zu führen, s

Z) Wege auszubessern, auch ganz neue Wege anzulegenund zu verfertigen, und Brücken zu schlagen rc. sf

4 ) Ein Lager oder Stellung zu wählen, anzugeben undauszustecken.

5 ) Ein Lager oder einen Posten zu verschanzen.

6) Gegenden aufzunehmen und in Riß zu bringen.

4 - 7) Dispositions nach der Angabe des Generals zumAngrif eines Postens oder einer zVerschanzung, wieauch zu ihrer Vertheidigung, auszuarbeiten, fff

§. 4. Man wird hieraus ohne mein Erinnern sehen,daß dieses ein so wichtiger als beschwerlicher und gefährli-cher Dienst ist. Die Ingenieurs sind weit mehr und eher,als alle andere Officiers, ausgesetzt, Freyheit und Leben,ja wohl gar die Ehre zu verlieren. Es ist ihnen daher»Unerschrockenheit und Gegenwart des Geistes sehr nöthig,wodurch man sich zum öftern, wenn man in der größten Ge-fahr, oder von Feinden bereits umringet ist, mit einem glück-lichen Einfall und geschwinden Entschluß retten kann, wor-auf ein anderer, der sich die Größe der Gefahr abschreckenlassen, nimmermehr gefallen seyn würde.

Dieser Dienst ist auch mit so viel Arbeit und Strapa-zen verbunden, daß ich demjenigen, der die Bequemlichkeit,mehr als die Ehre, liebt, oder einen schwachen Körper hat,wohlmeynend rathen will, ihn nicht zu suchen.

A z ii. Haupt-

i I. St. S. i2. n. Stück S. an. und V. St. S. 191-d. Beyt.

Ick V. Stück S. 95 - d. Beyt.

cktt m. Stück S. 107. iv. St. S. 64. und 8r. V. St.S. 55 -

12.