Ein Lager zu wählen. 7Z
Die^wischenraume der Schwadronen z z, und die Gassen16 schritt. Von den Leutnants sind 2 zu einem Zelte ge»rechnet, und ist die Größe und Abstand von den Zeltern desLeutnants, Rittmeister, Oberst. Wachtmeister und Oberst-Leutnants, wie bey der Infanterie.
Des Obersten Zelt aber ist n. in der Mitten, gleichhüilern Oberst-Wachtmeister I- und Oberst-Leutnant in. 6schritt darhinter sind der Adjutant 0. Regiments - Feld»stheerer p. Auditeur und Feldprediger zusammen q. und derRegiments. Ouartiermeister r. z Schritt darhinter sinddie Baraquen der Knechte v. v. 2 Schritt hinter diese diePferde w. v. dann r 0 Schritt zurück die Wagen x. x. wel«che sechs Schritt zur Tiefe haben. 20 Schritt darhinterdie Markierender, und 20 Schritt darhinter die Feuerun-Aen. Paucken - und Stockwacht ist wie bey der Infanterie,desgleichen die Secreter.
. §. r;6. Ein Lager, wo der Feind sehr weit entfernt
richtet sich gänzlich nach der Bequemlichkeit der Truppen,und erfordert wenig Kunst. Man kann die Truppen in z»4 » ?. und noch mehr Linien stellen, nachdem es das Terrainerlaubt, es ist auch nicht nöthig, die Reiterey auf die Flügel8? nehmen, sondern man giebt ihr einen Platz, wo sie einenvluß oder Teich nahe hat.
So stunde z- E. die Kayserliche Königliche Armee den2 ' Fulii 1759. bey Reichenberg in 6 Linien hinter einander,und die Reiterey vom rechten Flügel ganz hinter der Armeean der Reiß. dergleichen Lager könnte ich noch viel an»fuhren. Bey «nein solchen Lager ist es auch nicht nöthig,die Fronte so einzutheilen, und den Regimentern ihreZwischenräunie abzuschreiten, man giebt ihnen lieber zu viel,als zu wenig Terrain, welches man leicht durchs bloße Augen»Maaß bestimmen kann. Wegen der Quartiere, sowohl derGenerals, als VolontairS, ist man in diesem Falle noch we-niger gebunden, und man kann sie sogar vor die Fronte le-sen, nachdem man sie j» den nächsten Dörfern gut und be»§ueni unterbringen kann. Allein dergleichen Lager, wo man
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