r;Z ii. Theil. IX. Hauptstück.
de gesetzt, welche aber zusammen gehängt, und an dem D»*den oder die Brustwehr befestigt werden müssen. Diesesaber findet nur statt, wenn man nichts vom feindlichenschütz zu besorgen hat, denn gegen eine Canonade sind jp»'nische Reiter, sowohl vor der Brustwehr als vor dem Gr»'ben, mehr gefährlich als nützlich, weil die Kugeln sie nichtallein zerschmettern und ösnen, sondern auch die von letzter»herumfliegenden Splitter die Besatzung in der Schanze vettwunden. In den Durchschnitten VV. wird gezeigt,man sowohl von aufgestellten als gelegten Schanzkörben i»der Geschwindigkeit eine Brustwehr machen kann, wel^aber nur auf klein Gewehr ist. Dieses gehet auch von F»^ftrn, mit Mist gefüllt, desgleichen von Sand und Wo^sacken, an. In X. habe ich noch gezeigt, wie Brustwedrk»auf Geschütz, desgleichen Batterien von Sand undsacken, können gemacht werden, wobey es nöthig, wenigststens die äußere Seite mit etwas Erde zu beschütten;kann auch, sogar gegen schwer Geschütz, blos von starke»Pfosten Brustwehren machen, wenn man die BöschungHöhe wie n zu 6 macht. Die Pfosten werden auf Börkt»und dazwischen Wolljacke oder Strohwische gelegt, wodurchsie, weil sie etwas nachgeben, dem Stoße der Kugel deß»besser widerstehen; die Auftritte kann man von Holz w»'chen, allein, da sie den Feind nicht hindern, an uns ^kommen, so sind sie nicht anzurakhen.
8 - 288 . Man kann sich auch auf felsigten Boden,gleichen in Städten und auf Brücken, zu Traversen der Arfies oder hölzernen Brustwehren bedienen; selbige wer^»Von geschränkten Holze, so wie in Pohlen .die Häuser,fertigt; Das beste von ihnen ist dieses, daß man sie von ^nen Zimmerleuten, wo man will, .verfertigen, und an ^Platz ihrer Bestimmung bringen lassen kann, da sie de>^sehr geschwind zusammen gesetzt, und mit Erbe, SandWolljacken ausgefüllt werden. Wobey zu merken,wenn man Leute darhinter zum Feuern stellen will, das 9""an der innern Brustwehr nicht bis an den Kamm geh^