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Unterricht für die Officiers, die sich zu Feld-Ingenieurs bilden, oder doch den Feldzügen mit Nutzen beywohnen wollen, durch Beyspiele aus dem letzten Kriege erläutert, und mit nöthigen Plans versehen / von Johann Gottlieb Tielke
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Figuren auszustecken. 169

Einen Winkel von wo Grad auf einer gegebnnen Linie zu machen.

H. Zo6. Man nimmt sechs von besagten Theilen aufder Schnur, tragt selbige auf die Linie ». d. kl. X. «8- 8-aus dem Punkt s. wo der Winkel soll errichtet werden,Macht ^an mje ^ Theilen, und aus b. mit i o Theilen inc- einen Durchschnitt, so hat man in ?. eirien Winkel vonrvo Grad.

Einen Winkel von 103 Grad auf einer gegebe-nen Linie zu machen.

§. Z07. Man nimmt vier gleiche Theile oder Fuß aufdrr Schnur, trägt selbige auf die Linie 2 . b. kl. X. 6Z- 9- 7-andere dergleichen Theile trägt man oben oder unter der U-die gegen e. hernach nimmt man 9 Theile, ziehet deren (-N-de mit dem ersten Ende der Schnur zusammen, so bekommtman einen Winkel von 108°, welcher Winkel bey Abste-ckung des Fünfecks gebraucht werden kann; denn der Pol»-Son-Winkel des Fünfecks enthält 182°.

Mehrere Winkel anzuführen, halte für übersiußig,weil sie nicht vorkommen, mithin ohne Nutzen sind, uydman auch aus denen, bereits gegebenen, durch etwas zu»oder abnehmen, die übrigen machen kann.

Auf einer gegebenen Linie ein gleichschenklichesDreyech zu beschreiben, movon ein Winkelüber ober unter 60 Grad ist.

§. zoZ. Wenn die Seiten eines Triangels einandergleich sind, hat jeder Winkel 6a°, wenn nun also ein Drey-eck gemacht werden wovon ein Winkel c. k>- X. Lg.Mehr als 60° sey, so darf man nur seine Schenkel 2. c^undb- kürzer, als die Grund-Linie, machen; soll dieser Wm-