212' II. Theil. XV. Hauptstück.
ersten und dritten kommen, so hat man drey Reihen Wolf^gruben, welches die gewöhnliche Zahl, die man nimmt, >>''Man muß sie aber 6 bis 8 Fuß aus einander machen, ^mit die um selbe herumgeschüktete Erde sie nicht wie^ausfülle, oder man müßte Zeit und Lust haben, die heraufgegrabene Erde wegtragen zu lassen, da man sie denn dichtan einander machen kann. Die viereckigten sind nochter: man tracirt vier gleichlaufende Linien, eine so weit vo"der andern, als eine Grube zum Durchschnitt bekenn^soll, macht lauter gleichseitige Vierecke, und gräbt ei"ums andere aus, so, daß wie die runden einen umgekehrtKegel, diese eine umgekehrte Pyramide vorstellen. Aherausgegrabene Erde wird bey den runden auf die Z«viä'zwischen den Zwischenräumen aissgethürmet, oder auchFelde verbreitet, bey den viereckigten aber häuft man siedie Quadrate, zwischen den Gruben, Pyramidenauf, welches alles aus kl. IV. 6^. iz. und ?I. X. 6g. s-)ersehen. Bey beyden Arten bringt man in die Mitten ^selben einen Pfahl an.
§. zz6. Man legt die Wolfsgruben gemeiniglich ^den ausgehenden Winkel 7 bis 8 Schritt vom Ufer ^Grabens, und in Oertern, wo die Vertheidigung sch^ist. Man kann sie auch vor die Eingänge legen, nurder Durchgang dadurch nicht gehindert werden. Wen""fertig, werden sie gemeiniglich mit sehr schwachenoder Reißig bedeckt, damit sie der Feind nicht eherwerde, bis er auf selbe kommt und durchbricht. Sie si"hauptsächlich bestimmet, des Feindes Ordnung zu bre^ihn aufzuhalten, und unserm Feuer länger auszusetzen. ^muß nur durch selbige sich nicht selbst einschränken, und Ine Reiterey dadurch unwürksam machen.
Von kurzen Pfählen, f
§. ^87. Das, was ich den Wolfsgruben weit xhe, sind Psähigen; diese macht man ohngefehr i
f V. Stück Beytr. N. IV.
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vorz'2