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II. Theil. XV. Hauptstück.
§. z8y. Es giebt Beyspiele, daß sowohl beyals in Schlachten Bakterien * durch Reiterey weggenommenworden, welches ohnedem durch diese leichter als durÄFußvolk ist. Man hat bey einer Schlacht, wenn sie zuM» ^unvermuthet geschiehet, weder Zeit noch Geräkhschaft, s>^ iund das Geschütz durch Graben und Brustwehr zu decke» > ^allein wie bald sind nicht, und wenn der Feind uns a»w ^schon durch sein Geschüß begrüßt, von entschlossenen keule» >vor der Fronte, und wenn die Flanke frey, auch auf selbig^Pfahle eingeschlagen, welche die Batterie besser als allesvor dem geschwinden Anprall der Reiterey decken.
Die Schlacht bey Azincourt wurde durch die P!E*gewonnen, die Heinrich V. König in England, vor sei"*Armbrust-Schützen einschlagen ließ. ** ***
FußstNgel, ((laustes-Irappeg.)
§. zyo. Diese sind im Felde nicht so sehr gebraucht ,doch giebt es Fälle, wo man sich ihrer mit Nutzen bediel" ^kann. Es sind Eisen mit 4 Spitzen, ohngefahr 4 A,lang, von der Beschaffenheit, daß allezeit eine Spitze >"die Höhe kömmt, man mag sie werfen, wie man will. b*sehen beynahe aus wie die Wassernüsse. Die Römer ^ ilangten, vermittelst derselben, einen großen Sieg über t"* >Parther, gegen welche, wegen ihrer großen Menge Pst^*und Kameele, alle Taktik der Römer nichts ausrichtete."^
Sturmbalken oder Sturmwalzen. , !
§. Zyr. Unter diesem Namen meyne ich nicht diesiggen, deren man sich bey Vertheidigung einer Bresche bedNnet, welche hohl, und mit Grenadev versetzt sind, so»^*,große Baumstämme, welche man oben auf dem Kann"
* §. zzz. iste Art.
^ Der VI. Band des Barrowischen Werks.
*** Herodianus in der deutschen Uebersctzung