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Unterricht für die Officiers, die sich zu Feld-Ingenieurs bilden, oder doch den Feldzügen mit Nutzen beywohnen wollen, durch Beyspiele aus dem letzten Kriege erläutert, und mit nöthigen Plans versehen / von Johann Gottlieb Tielke
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390
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Ni. Theil. XXM. Hauptstück.

xxill. Hauptstück.

Von Carwschen, und was zum AnsMder Plans gehörig.

§. 79 *.

^ine schöne Cartusche erhebt einen ^gemein; Allein, da dieselbe kein we!^cheS oder unentbehrliches Stück vest^ist, so muß man sie gut, oder lieber gar nicht machen.man keine machen kann, so faßt man die Beschreibung ^in einen Rahmen, von einer mit der Reißfeder geM^starken und schwachen Linie, ein.

H. 79Z. Die leichteste und geschwindeste Art vontuschen sind fliegende und zerrissene Blätter oder ^ ^Wenn man sie schrafiren will, so müssen sie sehr gut ge^.werden,, weil sie sonst hölzern aussehen« Die getuschten.^die gewöhnlichsten. Bey allen Nisten, Brüchen undLungen muß man niemals wider die Natur handeln,

Lern in Gedanken überlegen, ob so seyn kann, oder'^lieber ein Blat also brechen, und darnach zeichnen «nd^schen. Wenn man sie bunt macht, so laviret man die eSeite mit blassen Gummiguttt, mit Caffce, oder auch Lnem andern Braun, die untere Seite aber macht man^mit Carmin, oder auch jeder andern beliebigen Farbe.kann auch diese linke oder untere Seite machen, daßtürkisch Pappier aussiehet. ^

H. 7-4- Die Cartuschen von französischen La»b^Muschelwerk, Verzierungen und Waffen (. 4 rmscuren) ' ^weit schwerer und mühsamer. Sie müssen in gehörigerhaltniß ihrer Theile gegen einander frey, und nichtnoch mit Kleinigkeiten und Verzierungen überhäuft we .j,Wider erstere Regel, nemlich das Verhältniß, wird