Band 
Erster Theil.
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833
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WIED

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ortlis an von dem creutzgin vff der waltstrassen, vnd dan voneim steine vf den andern bifs in den Rhein gnandt iin Lawer,vnd forthin bifs mitten vff den Rheinstraumb, vort an längs denRhein herin bis an den weissen stein gegen Andernach , vortersvber gehn Runckenfelt zu bifs in die Nonnebach, die Nonnebachherab bifs in die Wiede gnandt die Deilwagk, von dannen bifsan den hoff zur Bürden, von dem hoffe stracks herüber bis indie Dieffenbach, die Dieffenbach vffen bifs zu Kortscheidt an dielinden, von der linden an den vfspring bifs an das borngin, vondem borngin an bifs in die Funckenbach, die Funckenbach vffenbifs an die Daisbach , von der Daisbach bifs vff den sechsten, dastehet ein born, Dodertsborn gnandt, da sol man stellen einendreystempigen stull, daran sollen sitzen Colnischen, Wiedisclienvnd Isenbergschen, jeder in seines gned. herrn oberkcit, vnd sollenaus einer schuttelen essen, vssen bifs vff an Iloenbach hinderIloenberg auff das höchst, von der Hoenbach lierausser die altStrassen hiuder Hoenberg bifs an das steinen creutz, da vortersweisen die von Urbach . Obgn. amblman hat in nhamen vndvon wegen des grauen zu Wiedt weiters begert, durch sie zuweissen vnd mit recht zu erklienneu, ob nit alle angehorigenvnd frembden in obgn. bezirckli wonliafftig einem grauen zuWiede zu weifsen, zu hulden, liuldt vnd trew zu sein, eidt-pflichtig vnd scliuldigh, vnd was derjenig verwircket, der defs-lialben zu eiuichem theil seumigh funden wurde? Nach ge-haltenem bedacht liaindt sie vngezwungen, vngedrungen, beyiren eyden , sie wolgedachlem grauen zu Wiede getlian, vorrecht geweist vnd gesprochen: ein jeder binnen dem bezircklivnd grentze der graueschafft vonn Wiede wonliafftig ist einemgrauen zu Wiede zu hulden, liuldt vnd trew zu sein vnd zuweifsen scliuldigh, vnd so iemaudts so vermefsen were, daser in einicliem articul seumigh wurde, solchen weifsen sie einemgrauen zu Wiede straffbar erfallen. Weitters hat gemelter ambt-man mit recht zu erkennen angelangt, was rechtes herlicheit vndoberkeit sie einem grauen von Wiede in jetzgen. bezirckli zu»weifsen vnd erkennen ? vnd sie des herlich bey ireu eyden vndpflichten, sie einein grauen von Wiede vnd andern iren herrngetlian, ermanet. Daruf haben sich die schullheissen mit demlandtman abermahl vndersprochen vnd also berades mundes (1.müdes - ) für recht, alt lierkonimen vnd gewonheit noch geweistvnd gesprochen. Sie bekennen vnd weisen einen grauen vonWiede in gemeltem bezirckli vor einem gewaltherrn zu gebietenvnd verbieten, zu richten vber lialtz vnd liaubt, vnd weifsen sr.gnaden in solchem bezirckli zu fischerey, jegerey, glockenschlagh,naclifolgh vnd weiher, nach seiner gnaden gefallen, vnd gehetsr. gnaden jegerey vnd wildlfangh von Beidendorfbach au bifsin den wegk lins in die Kafsbach. Weither hat gemelter ambt-nian durch den freischultlieissen an die schultlieissen vnd landt-man zu recht gestalt, ob liit das dorf Irlich J ) binnen dem ver-

1) am liheiu, zwischen Neuwied und Leudesdorf (heifst s. 638 Erlich.)Bd. I. 53