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da kamen, selbst wider ihren Willen, noch ganz unerwarteteHelfer, welche den Anfang zum Siege machten, und ihnendenselben außerordentlich erleichterten.
In den damaligen Zeiten, wo bald dieser, bald jenerEhrgeizige zur Erreichung seiner Absichten sich eine Par-thei im Lande verschaffte, und — wenn es'sein Eigennutzerforderte — die innere Ruhe und den äusser» Frieden störte,war jede Obrigkeit in den Urkantonen strenge darauf bedacht,diese Unfugen zu dämpfen, und bestrafte, ohne Schonung,die Theilnchmer an denselben gemeiniglich mit der Landes-verweisung.") Da nun dergleichen Leute öfters zu ganzenGesellschaften an den Grenzen herum ihr Wesen trieben, sokonnten sie alles in der Nähe Vorgehende und Bevorstehendeleicht erfahren. Dieses Schicksal betraf damals auch 50Männer aus genannten Kantonen, welche, um solcher undähnlicher Verbrechen willen, ihr Vaterland hatten meidenmüssen, 2 °) jetzt aber durch das allgemeine Gerücht, undLeopolds fürchterliche Anstalten von der Gefahr worindasselbe schwebte, unterrichtet waren?') Alöbald erwachte
Müller, Geschichte d. schweizer. Eidsgenossenschaft, Th. H-S... 1806.
2°) Stadlin ist, mit vielem Grunde, der Meinung : die Ver-brechen dieser LandSverwiesenen seyen politischer Naturgewesen; stehe Geschichte der Gemeinden Menzingen u. s. w.S. 69, N. 46.
n) Daß der Frei von Hünenberg einige Kenntniß von LeopoldsPlan und Absichten gehabt haben mochte, ist wohl sehr natür-lich; daß aber die schweizerischen LandcSverwiesenen von Tagund Stunde derselben so ganz genaueKenntniß haben konnten,ist uns ein ziemlich deutlicher Beweis, daß cS an LeopoldsHofe und in seinem Kriegsrath um die bei KriegSxrojekten sonöthige Verschwiegenheit eben nicht am besten ausgesehenhaben mag. Des Greisen Reding militärische Kenntnisse liessenihn Leopolds Absichten leicht errathen. Wegen den beständigenDemonstrationen auf die Arther-Lctze durfte man jedoch deinSpiel erst nach Hünenbergs Warnung recht trauen; übrigens