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Höchst wahrscheinlich stand diese Cavallerie noch längs derGrenze zwischen Mons und Tournay auf Vorposten. DieNacht verging also mit Ausfertigung und Empfang der Marsch-»
Ordres. Sie zur Schlacht heran zu ziehen, war daher unmög- st
lich. Jedoch konnten ste sich vielleicht am 17WN Abends in ^
Braine le Comte versammeln und den i8ten der feindlichen st
Armee in den Rücken gehen. Sie hätten, wenn sie über Nivellegingen, große Dinge ausführen können; indeß das alles konnteder Herzog Wellington nicht voraussehen, er musste immer ^dem commandirenden Offizier die Wahl und die'Ausführung ei-ner Unternehmungen überlassen, folglich kann man nie dem Her- jszog Wellington einen Vorwurf über das Nichtgeschehen von stetwas machen, was doch nie durch ihn geschehen konnte. e>
Solche Kosaken - Iüge sind überhaupt gar nicht in der Art st
und dem Charakter der englischen Armee. Es ist vielleicht in st
ganz Europa keine solche Bataillon-Armee als die englische; H
d. h. keine Armee, bey der aller Unterricht und die ganze Kriegs- H
tendenz so rein und allein auf Bataillen gerichtet ist. Der „
englische Soldat ist kräftig, gut genährt, von Natur sehr uner-schrocken und tapfer, an die strengste Disciplin gewöhnt und ytrefflich bewaffnet. st
Die Infanterie widersetzt sich dem Cavallerie-Angriffe mitgroßem Vertrauen und ist dabey gleichgültiger, als alle übrigen yeuropäischen Armeen, wenn sie in Flanke und Rücken angegris- xfen wird. Diese Eigenschaften werden es erklären, daß dieseArmee, so lange sie der Herzog Wellington führt, noch nichtim offnen Felde geschlagen worden ist.
Dagegen gibt es in ganz Europa keine Armee, welche imleichten Dienst und Detachements-Krieg so unerfahren ist, alsdie englische Armee.