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Nieiti und Tivoli hereinführenden Straßen, wobei dernatürliche Rückhaltsposten von Sulmona die Unkerstüz-zung des Postens von Tagliacozzo übernimmt. Pescara ,der rechte Endpunkt dieser Linie, schirmt nicht nur die vonAscolr ünd Äncona herkommende Uferstraße, sondernkann auch, über Popoli , die Verbindung mit Aquilaund Sulmona unterhalten.
II. Die Linie des Vulturno. Ihr Hauptpunktist Capua , ihr Zweck, die Deckung der Straßen vonZftwrncina, Eeprano und Sulmona Ihre Vorpo-sten würden Venafro, Aquino, Ga<fta und Fondi,ihr Rückhalt Neapel sein.
III. Die Linie des Dfanto, von Conza bis zurMündung. Ihre Hauptpunkte sind: Barletta, rech:erFlügelvunkt, am Meere, von wo aus die große Straßevon Corignola gedeckt werden müßte; Canosa , welches,wohlb-festigt, die zweite Hauptstraße von Ceriqnolanach Bari schirmen, und dem Feinde den Uebergang überden Fluß, so wie das Vordringen auf der Straße vonTarent , wehren dürfte; Conza. befestigt, und mit Bcük-kenköpfen bei Camarella und Monte Werde, versehen,schirmt die Nebenstraße, welche sich durch das Gebirge,von Ascoli in Pug'lia herab, auf die Hauptstraße vonSalerno nach Rbagio zieht. Als Hauptrückhaltspunktedürften Bari und Tarent gelten; als Zwischenpuukte fürerstere Stadt Ruvo und Bltonto,. für letztere Po-tenz«, Matera und Altamuro anzusehen, und durchihre Ummauerung für augenblicklich haltbar zu achtensei», wobei der dazwischenliegenden Paste gedacht werdenmüßte. —
Calabrien eignet sich zu keinen Hauptstellungen,desto vorzüglicher aber zum Gebirgskriege, und ist, beieinsichtsvoller und kräftiger Führung, hauptsächlich wennauf eine Unterstützung von der Seeseite her zu rechnen wäresäst unüberwindlich.
Eine Schlachtstellung möchte noch das Ufer des Gark-gliano darbieten, wobei Teano und Scfsa Stützpunktesein, die Straßen von Terracina und Rieft: aber, welchesich vorwärts Capua vereinigen, als die Nückzugslinie rwFall einer Niederlage aber, angesehen werden dürsten.