Ueberfällr.
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hk Mittage überfallen, weil die französischen Posten nichtalles übersehen konnten. Manche andere Beyspiele»d giebt der siebenjährige Krieg von Ueberfällen, die aufrn diese Fehler sich gründeten.
Heimlichkeit ist die Hauptsache.
Eine Hauptsache bey jedem Ueberfalle ist, ihn ge<>S< heim zu halten. Erfährt der Feind unser Vorhaben,cn durch unsere Anstalten, durch abgeschickte Spione, odericl Landleute, durch das Recognosciren des feindlichen Pojur siens : so wird er auf seiner Hut seyn, und allenfallsiu uns ein Versteck legen.
Die Erfahrung lehrt, baß ein Vorhaben der Art,ab auch bey deegrößten Vorsicht, oft aufeine unbegreiflicheas Act, auskömmt, und man kann wohl behaupten, daßch >nan nie in einem solchen Falle sicher ist *).nr
?. 4z. Wie man Nachricht vom Feinde undm feindlichen Posten erhält.
„t Man erhält die oben verlangten Nachrichten »)el durch abgeschickte verkleidete Leute, die voraus gehenund an einem gewissen Orte uns erwarten, d) durch
> l *) Als Herr von Scheithcr in Dülmen in den Winter-quartieren von r/gg und 60 nie etwas unternehmenkonnte, ohne daß es der Feind vorher erfuhr, exer,w cirte er seine Leute ausserhalb dem Orte eine Zeitlangund brach einmal vom Exercierplatz unerwartet auf,sein Vorhaben auszuführen. Ein anderer Officieri» besetzte durch einzelne kleine Trupps alle Wege, durch
,, die man dem Feinde Nachricht geben konnte, und da-
mit diese Trupps aufmerksam auf jeden wären, sagteht er ihnen: er habe die Nachricht, daß man dem Feindedurch einzelne Menschen eine Menge Geld zuschicke»" wolle.