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Militairisches Taschenbuch zum Gebrauch im Felde / aufgesetzt von G. Scharnhorst
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370
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Vierte Abtheil. Zweyter Abschnitt.

Liegt das Werk hoch und soll dos Geschütz im 5 tt"-Grad gerichtet werde»: so richtet mau die Canoue cestHueim Visirschuß auf dasselbe, und setzt darauf hinten cinMßrAufsah auf, der 4 Grad beträgt, alsdann ist es 5 Grad^über das Werk elcvirt. Man ladet, wo möglich,Patronen, und nimmt keine Vorschläge, wegen derdadurch entstehenden Ungleichheit. Bey niedrigenkcn nimmt man 5, und bey hohe» r« Grad Elcv^tion. Da die Kugeln bald 250 Schritt näher tU'^aftbald rgo entfernter aufschlagen: so wird ein 2A

Schritt großes Werk nur mit jedem Schuß getroffn'Nig

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und ein rrZ großes mit der Hälfte, und ein 6eSchritt großes mit der 4ten Kugel. Diese Kugele,,treffen nicht immer auf den Wallgana in die Linie,der die Lanvnen stehen; auf goo Schritt trift nur di>4te, und auf 400 Schritt nur die 2te Kugel dari»'Man trift bey 2Z0 Schritt langen Linien auf 8""Schritt also mit dem 4tcn Schuß, bey 125 Schri^langen mit dem 8ten, und bey 6» schritt langen n^der löten Kugel *).

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*) Manche glauben, die Kugel ginge nun mit kurzNSprüngen auf dem Wallgange herunter, allein l"irren sich. Sie gebt, nachdem sie die Erde beräthin die Höhe, und kommt erst nach 250 bis zzo Schrfwieder so weit herunter, daß sie Geschütz und M>'Nscheu beschädigen kann. Be» g Grad trift die Ku>si! .ra Schritt vor und nach dem Aufschlage einen 6hohen Gegenstand; sie rasirt also eine Weite re"ch)4 » Schritt bis auf 6 Fuß. Bey 10 Grad ist di^,Wette nur 20 Schritt groß. Die geringsten Eter^-^vtioncn sind die besten, bey hohen Werken muß u^t ldhaber doch 8 bis 10 Krad nehmen, lieber 10 ^

darf man nicht gegen, sonst bleiben die Kugeln steckt Vv!