löscht wird, und ist er gehärtet, durch das Glühen undlangsame Erkalten wieder weich machen. Es laßt sichsowohl Roh - oder Gußeisen, durch Entfernung desSauerstoffs, als auch geschmeidiges Eisen durch einenhinlänglichen Zusatz von Kohlenstoff in Stahl verwan-deln. Ja man erhält selbst auf diese Weise zuweilen wi-der seinen Willen, bey Bereitung des Roh-Eisens, stattseiner, Stahl.
Seiner verschiedenen Zubereitung nach wird der Stahlin Roh- oder Schmelzstahl, in Cement - oderBrennstahl und in Gnßstahl abgetheilt.
§. r?4.
Vorn Schmeljstahl.
Der Schmelz stahl wird unmittelbar "aus dazubrauchbaren grauen mit Kohlenstoff geschwängerten Roh-Eisen (am besten solchen, welches aus braunstcinhal-tigen Erzen gewonnen ist) durch zweymalige Schmel-zung bereitet. Wird das Roh-Eisen hierzu nur ein-mal geschmolzen, so erhält man natürlichen Stahl.Las Einschmelzen geschieht im Stahlheerde, wel-cher kleiner, enger und tiefer als der Frischheerd zumStab-Eisen ist, und in dem die Form der Gebläse sehr we-nig Neigung hat, damit der Wind nur die Kohle, kei-neswegs aber das Roh-Eisen berühren könne, und derin ihm befindliche Kohlenstoff erhalten werde und sichum so inniger mit ihm vereinige. Hier wird das auf-gesetzte Roh-Eisen mit Schlacken, Hammerschlag undKohlen bedeckt und vor der Form eingeschmolzen, daes sich dann auf dem -steinernen Boden des Stahlheer-des sammelt. So wie die Masse anfängt fest zu werden,so werden die Kohlen weggenommen, die Schlacke wirdabgelassn und die noch weiche Stahl - Luppe behämmert-Auf diese Weise wird sie vorsichtig, jedoch mit cincitt