Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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fahrt ankain, fand schon riefen Schnee mit hefti-ger Kalte in der Gegend von Werclmoy.

Der in dieser Jahreszeit so ungewöhnlicheSüdwind schien hartnäckig- zu werden, unddauerte den 9., 10. und 11 October hindurch.Am Morgen dieses letzten Tages wandte er sichnach NW , und wehele stark von Nebel und Re-gen begleitet. Die See ging sehr hoch aus SO.In der Nacht ward der Wind NNO , und den fol-genden ganzen Tag wehere er frisch aus OSOund O, wobei wir einen beständigen sehr dicken.Nebel hatten. Mein Curs war immer StO, wennes der Wind erlaubte; doch war ich oft gezwun-gen auch westlich von Süden zu steuern. DieSonne zeigte sich den i 5 - October auf einige Au-genblicke; wir beobachteten in 47° 50' 20 Nund 197° oo' \V.

Den i5ten October hatten wir Seeschwalbenund Seemöven um das Schiff herum. Auch sahenwir einen Seeraben, eine Gattung Vögel, die sichnie weit vom Lande entfernen sollen. An diesemTage, in 45 ° der lireite und 197 0 50' derLänge, durchschnitten wir den Curs, welchen wirden 9. Juli des vorigen Jahres von den Sandwich-Inseln nach Kamtschatka genommen hatten. Anjenem Tage sahen wir auch Taucher und eineMenge Walllisolle. Gegen Abend stürmte es

heitig aus Osten mit starkem liegen, so daf.s wiralle Segel einnehmen mufsten, und nur ein Fock-segel und ein gerefftes Marssegel tragen konnten.Am Morgen des 16. Octobers ging der WindII. 2te Abih. 5