Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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(Innern, dafs ich die Zeit, welche ich miifsig inMacao zubrachte, nicht zu jener Untersuchungangewendel hatte. Es ist übrigens für ein Schiff,welches nach Westen zu segeln bestimmt ist, sehrschwer, dieses Land aufzusuchen, da in der Pa-rallele von 55 bis 3 7 $ Grad, in welcher man esungefähr zu suchen hat, die Westwinde herr-schend sind. Entsteht auch, wie es im vorigenJahre bei dieser Gelegenheit der Fall war, einOstwind, so sind die östlichen Winde immer vonso trübem neblichtem Wetter begleitet, dafs derHorizont äufserst beschränkt ist, und oft hält derdickste undurchdringlichste Nebel mit geringenZwischenräumen mehrere T.igts an, wie wir nurzu oft selbst die Erfahrung gemacht haben.Mehrere Monate sind erforderlich, wenn matt in

diesem nebHchien Meere eine Strecke von sa bisi5 Grad untersuchen will, vorausgesetzt, dafsman nur bei heitern» Wetter eine bestimmte Pi*i tüele verfolgt.

In dar Nacht auf den 15 . Oktober bekamenwir wiederum einet» «ehr heftigen Sturm tut* SOmit dunkfdin trüben Wetter. Um Mittag konn-tet» wir nicht« aU unsere Sturmsegel mit einemgei effieo Marssegel and gerefften Focksegel ir®-geu. Um a Uhr war der Sturm am stärksten.Unser Focksegel tmd eint von den SturmsegelnHafen . Die Bewegung des Schiffs war sulacror-dentlich stark, Gegen Abend lief* der Wind et-was toh seiner Starke nach, und wandte stehDich SWj um Mitternacht stürmte es aber von