Band 
Dritter Theil.
Seite
83
JPEG-Download
 

83

nen, daß die größere Kugel mit ihrem großem Ge-wicht, ihrer Pulveckadung mehr Widerstand als diekleinere entgegensetzt, und ihr also wenigstens im er-sten Momente der Bewegung mehr Zeit der Entzün-dung überläßt; theils aber auch offenbar in dergroßem Länge des Rohres.

§> 66 .

Berechnung unbekannter Ladungen aus be-kannten.

Wenn die schicklichen Ladungen von zwei GeschützenUnd zwar von einem kleinern und einem großem Kaliberbekannt sind, so lassen sich auch die Ladungen für Ge-schütze welche dieselbe Proportion haben, durch Jnterpo,lation berechnen, insofern diese von zwischenfallendenKa-sibern sind. Es seyen nämlich von den Kalibern s -llb,x ktz, b -ff>, die schicklichen Ladungen m 4K, ^ kb, n 48.Nun nehme man allgemein an, so ist

LL-s-L und Mithin wenn man die

"sie Gleichung von der zweiten abzieht » m L sbaZ

Und L - . II .; ferner wenn man diesen Werth von L

t)L

su einer von beiden Gleichungen substituirt und reducirt

Mieiiten substituirt, die für den Kaliber x gesuchte Pul-

sn -s- sn rn^ X

na fx

^kkladung ^

Es wurde z. B. im vorigen H die Ladung

ber langen vierpfündigen Kanonen nach alter Art zu 2 48^nd die Ladung der halben Karchaunen zu 8 angege-

in; setzt mau daher » 4, aa, b 1^24, na^2,

F 2