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§. 63 -
Wirkung gleich starker Ladungen in Geschützenvon einerlei Kaliber.
Bei zwei Geschützen von gleichem Kaliber jedoch vonverschiedener Lange, theilt das längere Geschütz dem Pro-jcctile bei einerlei Ladung aus dem kürzern dennoch einegrößere Geschwindigkeit als das letztere mit, — wennnämlich die Lange der Seele nicht so groß ist, daß wiederein Theil der mit der vermehrten Pulve.masse erlangtenGeschwindigkeit, durch die zu sehr vermehrte Reibungdes Mobilis im Rohre verloren geht. — Denn die Pnl-vcrladung mag sich immerhin nicht momentan sondern inmehrcrn äußerst schnell auf einander folgenden Momen«tcn entzünden, und der Kugel im ersten Moment der Ent-zündung den stärksten Stoß ertheilen» so wirkt dennochdas elastische Fluidum im länger» Rohre längere Zeit aufdas Projektil als im kürzern Stück, weil diese Wirkungnicht in eniem einzigen Stoße geschieht, sondern der Kraftder Schwere ähnlich, als eine beschleunigende Kraft agirt.
Nach Hutton wäre x—o,g, mithin wenigstens fürdie starkem Ladungen zu groß. Genauer würden sich obi-gen Rechnungen gemäß die Geschwindigkeiten für Pulver-ladungen bis zu K Kugclschwere, wie die ZztenPotenzwur-jcln aus den i?tcn Potenzen der Ladungen; für Pulvcrla-dungcn zwischen^und^Kugclschwere wie die 27tenPotenz-wurzeln aus den nlcn Potenzen der Ladungen; für diePulverladungcn zwischen ^ und ^ Kugelschwere wie die Ku-bikwurzeln aus den Ladungen: für die Pulvcrladungen zwi-schen und - Kugclschwere, wie die gten Potenzwurzclnaus den Ladungen verhalten. Aus allem diesen sieht manaber klar, daß sich durchaus kein beständiges Verhältnißzwischen den Pulverladungcn und den Anfangsgeschwin-digkeiten geben läßt.