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zu lassen. Doch schickte man einige Personenvon Canton nach Macao , um die Nadeshda näherin Augenschein zu nehmen, oh sie nicht viel-leicht mehr Canonen und Mannschaft halte, alsich angegeben hatte. Nach dieser Untersuchungwurde sogleich ein Lootse au Bord geschickt,und den *5. December ankerte die Nadeshda in .Whampoa.
Ich wandte mich an das Englische HausBeal, Shank und M a g n i a k, von welchen ichdie Herren Beal und Shank während meinesersten Aufenthalts in Canton kennen gelernthatte, um den Verkauf unserer Ladung, und denAnkauf einer neuen zu besorgen: welches sichnicht füglich ohne Hülfe eines in Canton etablir-ten Kaufmanns ( da wir hier keine Factorei ha-ben) tbun läfst. Ich harte meiner Seits mehrUrsache, mit der Wahl zufrieden zu seyn, welcheich getroffen hatte, als es die Herren B e a I undMagniak seyn konnten, dafs meine Wahl aufihr Haus gefallen war, weil die Besorgung unse-rer Geschäfte, aus mehrern Ursachen, mitgrofsern Unannehmlichkeiten verknüpft war, alssie bei andern Schiffen zu seyn pflegt. Ob-gleich man uns ohne die geringsten Hindernisseerlaubte, unsern Handel in Canton zu erofnen,so fand sich doch nicht sogleich ein Kaufmannaus dem Hong, welcher den Kauf der Ladungenübernehmen,, und für die Schiffe gut sagenwollte. Die altern Kaufleute scheuten sich, sichmit uns einzulassen, da es ihnen nicht unbekannt