Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
Seite
121
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Wodurch sich der Statthalter die Ungnade seinesHofes zugezogen hatte, war in Canion nicht be-kannt geworden. Ihm sollte, dem ersten vonseinem Nachfolger mirgebrachten Befehle zu-folge, der TroceCs in Canton gemacht werden,und za diesem Beluife erwartete man daselbstmehrere hohe Gerichtspersonen ; den Tag vorunserer Abreise erhielt aber der neue Statthaltereinen Befehl, seinen Vorgänger innerhalb dreiTagen nach Peking abzufertigen.

Ich bin in Erzählung dieser Begebenheit mehrins Detail gegangen, als es Interesse für den Le-ser haben kann, habe es aber für meine Pflichtgehalten, ihrer umständlich zn erwähnen: theilsmeiner eigenen Rechtfertigung wegen, da manglauben konnte, dafs ich durch irgend einenSchritt von meiner Seite Veranlassung zu diesenMifshelligkeiten gegeben hätte; mehr aber noch,um zu zeigen, wie leicht es den Engländern hättewerden können, wenn sie, eifersüchtig über denAnfang eines Handels von Rufsland nach China ,diese Gelegenheit hätten benutzen wollen, unsauf immer mit den Chinesen zu entzweien. Der

Bef* hl noch getroffen, so waren unsere Schiffe wahrschein-lich nicht nach Rufsland zurückgekehrt ; denn, wenn auchgenau das nicht der Sinn der Ordre aus Peking war, sowaren bei der Vollfiihrung des Befehls, die Schiffe mitAnest zu belegen, nicht füglich Sccncn zu vermeiden, dieAulafs zu ernstlichen Thätlichkeiten gegeben hätten.