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endlich 1816 wieder mit Obwalden vereinigt. Die GemeindeEngelberg bildet die siebente Pfarrei des Landes Obwalden und umfasst die sogenannten Uertenen, Oberberg, Niederberg,Mühlebrunnen und Schwand nebst Grafenort . Nach der letztenim Jahre 1888 vorgenommenen Volkszählung weist die Ge-meinde Engelberg nicht ganz zweitausend Einwohner (1970)auf; aber diese Einwohnerzahl verschwindet gegenüber der Über-zahl der Gäste, welche alljährlich das Thal besuchen, teils umes auf rauher Wanderschaft zu durchreisen, teils um sich längereZeit daselbst zur Erholung oder zur Kur Aufenthalt zu nehmen.
Engelberg teilt sich äusserlich in drei Gruppen : Am(westlichen) Eingänge in das Plateau, auf dem Engelberg aus-gebreitet ruht, bei der St. Jakobskapelle, liegt eine erste Häuser-gruppe ; die Hauptgruppe, der Mittel-punkt des Ortes, liegt vor dem Kloster,es ist das sogenannte Dorf und bildeteine geschlossene Strasse vom GasthofTitlis bis zum Kloster; eine dritteHäusergruppe zieht sich hinter demKloster nach der St. Annakapelle hinam Eingänge in das Horbisthal. Hierfällt ein älteres grosses Schweizerhaus uns in die Augen, esist das Armen- und Waisenhaus, das von der Talgemeindegegründet wurde und unterhalten wird. Diese wohltätigeAnstalt steht unter der musterhaften Obhut mehrerer theodo-sianischer Schwestern und gewährt armen Waisenkindern undKranken eine Heimstätte.
An der Hauptstrasse liegen die Verkaufshallen und Bazars,wo alles ausgelegt ist, was der Tourist nötig hat und brauchenkann, und haben die Handwerker ihre Werkstätten, in denensie die nägelbeschlagenen Bergschuhe zurecht hämmern, dieBeigstöcke drechseln und die tausend Bedürfnisse des täglichenLebens zimmernd, hobelnd, schneidernd, klopfend lierstellen.
St. Jakobskapelle .