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2 (1814) Geschichte des Feldzugs [1] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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hei Dietz und Oranienstein , den Übergang zuforciren, wurden abgeschlagen; und bei Run­ kel , wo es ihm gegen Ahend gelang, warf ihnin der Nacht ein Bataillon Darmstädter wie-der heraus.

Das nach Weilburg abgegangene österrei-chische Bataillon kam zu spat, und fand diesenOrt vom Feinde besetzt, der bei seiner Vor-rückung von Hadamar sogleich ein fliegendesCorps dahin abgeschickt hatte.

Die Lage der Franzosen verbesserte sichtäglich. Als Neuwied am 5. von den Österrei-chern verlassen wurde, ging die Division Gre-nierdort und bei Leutersdorf auf Schiffen überJuni, den Rhein . Am 7 . war bei Neuwied eine Brückegeschlagen; Grenier stand in Montebauer undoccupirteVallendar. Bonard näherte sich zur Be-rennung der Festung Ehrenbreitstein . Champi-onnet und Bernadotte befanden sich im Marschnach Neuwied ; Bonneau rückte in zwei Colon-nen über Dierdorf und auf der Heerstrasse demGeneral Kleber nach. Dagegen w ar die Stellungdes Prinzen von Wiirtemberg auf dem linkenLahnufer äusserst preeär; seine Truppen stan-den vom Ausfluss der Lahn bis Braunfels in Po-sten aufgelöst, zu deren Unterstützung blosseine unverhältnissmässige Reserve bei Limburg aufgestellt blieb. Sie hatten zwar noch auf dem