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2 (1814) Geschichte des Feldzugs [1] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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174
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der Entfernung dieser beiden Punkte von deruntern Sieg; berechnet man noch dazu die Zeit,welche verloren geht, bis die Vortruppen sichvon der Stärke und Absicht des Feindes überzeu-gen, die Meldungen darüber bei dem Comman-direnden anlangen, dieser die Disposition ent-wirft und sich in Marsch setzt; so zei«t sich,dass die Franzosen den Posten von Neuw ied er-obert und die Vereinigung vollbracht habenkonnten, bevor Wa'rtcnsleben im Stande war,es zu verhindern.

Hieraus ergibt sich, dass der Punkt Neukir-chen nicht einmal zum Versammlungslager, umvon dort dem Feinde entgegen zu manövriren,geeignet ; dass folglich die Vertheilung derTruppen fehlerhaft ; dass die Vorposten zuweit von der Hauptstellung , und zu wenigUnterstützung zu ihrer Aufnahme bestimmt;dass Neuwied zu schwach besetzt, und dassdie Reserve bei Idstein zu irgend einer Hülfe zuweit entlegen w r ar. Wartensleben hatte, wenner es mit dem Feinde aufnehmen wollte, vorDierdorf und Altenkirchen stehen sollen, um äportee zu seyn, ihn gleich beim Übergang überdie Sieg anzugreifen, Neuwied zu unterstützenund die Strasse von Limburg zu decken. Wärenauch die Franzosen wozu sie jedoch keinehinlängliche Überlegenheit besassen mit ei-