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2 (1814) Geschichte des Feldzugs [1] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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320
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ihn auch noch am 12 . zu beunruhigen, als erin seiner Gegenwart bei Tage abzumarschirenwagte. Einen unternehmendem Feldherrn wür-de aber diese Besorgniss nicht abgehalten ha-ben, die Fehler des Erzherzogs zu benutzen,und ihm wenigstens auf seinem Rückzug Ab-bruch zu thim,wozu er nur einen Theil der Ar-mee verwenden durfte, und diesen für den er-sten Augenblick mit Munition versehen konnte.

Wenn man die Manöver des Generals Mo-reau und des Erzherzogs Carl vom Ende Junibis halben August beobachtet; so findet man sieganz mit den für ähnliche Fälle angenommenenGrundsätzen im Widersprach. Eine Vorrückungmit überlegenen Kräften im Glücke soll schnellund rasch seyn; der Rückzug einer schwächernArmee zwar mit Fassung, aber ohne unnützenAufenthalt,mit Vorsicht in ihren Bewegungen ,mit Sicherheit in ihren Aufstellungen. MoreausVorrückung war behutsam $ der Rückzug desErzherzogs langsam, seine Manöver und Stel-lungen kühn und gewagt. Die Ursache diesesBetragens und der Aufschluss dieses Problemsliegt in dem Charakter der beiden Feldherren.