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Mann, der gut Englisch sprach, erzählte uns, undseine Erzählung ward mir nachher von mehrernbestätigt, dafs sich in Canton zwei Russen auf-hielten, deren dortiger Aufenthalt nicht freiwilligist. Schon seit 25 Jahren sind sie daselbst, undwerden wahrscheinlich ihrLeben dort beschliefsenmüssen. Der Mahometaner kannte sie beide ge-nau. Nach seiner Beschreibung soll der eine einschöner langer Mann seyn , dessen Aufseres einegute Erziehung verräth. Als der Mahometanerihn einmal fragte, durch welchen Zufall er nachCanton gekommen wäre, soll seine einzige Ant-wort ein Strom von Thränen gewesen seyn. Auchdiese Antwort beweist schon, dafs er nicht zu ei-ner niedern Classe von Menschen gehört. Beidewerden nicht im Gefängnisse gehalten , sondernhaben die Erlaubnifs, in der sogenannten Tata-rischen Stadt frei herumzugehen, sie dürfen in-defs die bestimmte Granze nicht überschreiten.Einer von ihnen hat sogar vor vier Jahren aufBefehl des Yicekönigs heiraLben müssen. Beidewaren durch den Mahometaner von unserm Auf-enthalte in ihrer Nahe benachrichtigt, ich hielt esaber für zu viel gewagt, einen Versuch zu ma-chen, sie zu sprechen, oder sie aus ihrem Ge-fängnisse zu erlösen, obgleich ich diesem Gedan-ken anhaltend mit grofsem Interesse nachhing.
Der Mahometaner, mit dem ich bekannt ge-worden war, verschafte mir zugleich verschie-dene interessante Nachrichten von einem son-derbaren und in seiner Art merkwürdigen Men-