5
Nürnberg 1533. Ein Beweis mehr für dieBehauptung des Rheticus, welche jBerti inZweifel ziehen wollte, daß Copernicus diese Ar-beit Regiomontan's erst kennen lernte, als erseine Trigonometrie beendet hatte, denn dieseBücher hat er erst nach 1539 erhalten.
4. Almanach Johannis Stoefflerini etJacobi Pflaumen von 1499. Gehörte einemgewissen Hans Gerschaw und ist voller Notizendesselben. Aber eine Seite, die letzte leere Seiteder Ephemeris für 1530, enthält von Co-pcrnicus Hand 10 Beobachtungen von Sternenaus dem September und November des Jahres1537, die letzten, welche bis jetzt von ihm be-kannt geworden sind. (Bis jetzt hatte ich alsletzte eine Beobachtung von 1532 veröffentlicht.)
Die übrigen Notizen des Copernicus fin-den sich in medicinischen Büchern und sind auchMedicinischen Inhalts. Dieselben sind
5. Practica Valesci de Tharanta. Lug-duni 1490. Diese trägt den eigenhändigenNamenszug Nicolai Coppliernicj und gehörtetestamentarisch dem Domherrn Fabian Eme-rich. Darin sind eine größere Reihe von Re-cepten und diätetischen Regeln enthalten, auchein solches zu einem Haarfärbemittel.
6. Chirurgia Petri de Largelata. Vene-tiis 1499. Auf dem Titelblatt steht von Co-pernicus geschrieben Pro bibliolheca Episco-pali in arce Heilsbergk und darunter vonder gewöhnlichen Hand Eid er Bibl. Varmien.Darin Recepte von Copernicus, darunter auchdas von Prowe in Facsimile aus einem andernBuche in Copernicus Besitz herausgegebene. An-gebunden ist Opus pandectarum Mathei Sil-vatici etc. Yenetiis 1498. Das ebenfallsmedicinischen nicht etwa juristischen Inhaltesist. Auch hier befindet sich am Schlüsse eingroßes Recept, das gegen jede Krankheit hilft.
7. Orkus sanitatis s. 1. et anno. Auf dem