Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
Seite
168
JPEG-Download
 

i6ö

von dort abgehen sieht. Die meisten kommenvon der Nordwest-Küste von America, und hiiu*gen Pelzwerk: eine Waare welche zwar in neuernZeiten sehr im Preise gefallen ist (es läfsl sichindels verniuthen, dafs der Preis eines Seeouer-fells nie unter i§ bis ao Piaster fallen wild), dieaber doch immer bei den Chinesen einen ebenso gewissen Absatz linder, als Baumwolle, Zinnund Opium. Sehr viele Americaner kommenjedoch auch aus America und Europa . Die La-dungen dieser letztem bestehen aus baaremGelde, und Europäischen , Americanischen undOstindischen Froducteu, als: Franzbrantwein,Rum, Weine, und SchifFsmaterlalien, als: Theer,Masten, Eisen, Tauwerk u. s. w. Einige laufenin Batavia und dem Vorgebirge der guten Hof-nung ein, und bringen ganze Schiffsladungenvon Arrac und Wein von dort, zum Gebrauch derin Canton liegenden Europäischen Schilfe. Sieladen dagegen Nankin, Forcella« und Seide, vor-züglich aber Thee. Eine Ladung Thee in Can-ton einzunehmen, ist nie mit Schwierigkeiteuverbunden. Da die Magazine der ChinesischenK.aiiileute mit dieser Maare zum CberiluU unge-füllt sind, so verhandeln sie den Thee nicht nurzu einem billigen Preise, sondern nehmen auchdie Waare des Verkäufers dagegen zu einem vielhohem Preise an. Nankin und Seide sieht manin Canton nicht als Waare, sondern als banresGeld an, und für baares Geld kauft der Kauf-mann nicht gern. Wenn nicht zu grofse Ursache