Kaufmann , der erst seit kurzem Mitglied dessel-ben geworden war, batte dafür 50000 Tael be-zahlt. Aufser dieser grofsen Summe, welche dieKaufleute bei ihrem Lin tritt in den Hong zahlenmüssen, sind sie noch beständigen Erpressungendes Hoppoo ansgesetzt, die nie aufhören, da dielloppoos jährlich abgelüset werden, und jedervon ihnen aus diesem Grunde eilen mufs, nichtnur, um sich ein Vermögen zu verschaffen, son-dern auch um beträchtliche Geldgeschenke fürdie Minister in Peking zu sammeln. Es ist alsoden Kaufleuten des Hongs im Grunde nicht zuverdenken, wenn sie sich au den Europäernschadlos zu halten suchen, und sie thun diesnach einmal bestimmten Gesetzen und Maximen ;wobei man es ihnen nicht absprechen darf, dafssie in ihren Geschäften so ehrlich und gewissen-haft sind, als es nurKau/leute in Europa scy«können. Wenn man daher von den Spitzbübe-reien der Chinesischen Kau Heute spricht, so darfman diese keineswegs auf Rechnung der Kauf-leute des Hongs setzen. Auch könnten sie sich,in ihrer Lage niclit erhalten, wenn sie anders alsäufserst ehrlich und gewissenhaft handelten, dadie ungeheure Menge von Waaren, welche insehr kurzer Zeit verschifft werden müssen, un-möglich Stück vor Stück besehen und untersuchtwerden kann; und die aus Europa eingeführte«Waaren, wie zum Beispiel die in England zusam-mengenäheten Ballen Tuch und Kamlot, unge-öffnet ins Innere des Reichs verführt werden*
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Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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