64 Geſchichte der Handelſchaft
nur einen Reichsvogt ſetzte, der neben demBlutbann und Handhabung einiger Reichs—herkommen und Ordnungen nichts zu ſa-gen hatte. Die uͤbrige ledige Rechte desReichs ſielen an die Stadt, ſonderheitlich einſreyes Oeconomieweſen, und Regiment ic.und ein Theil der Zwingen und Bannenum die Stadt, als der vier Wachten amZuͤrich-Berg/ und des Zuͤrich Sees, alſodaß letzterer jetzt der Stadt zugekommen mitden Rechten des Reichs, der Vogtey, Schir—farth, Fiſcherey ꝛc. wie ihn Carolus IV. A.1362. beſtaͤtiget hat:„Daß ſte den Zuͤrich—„Sce der uns und dem H. Reich zugehöret,Hüls er von Zürich uf reichet untzit ze den„Hürden, und auch die Viſch darin mögen„bannen, beſetzen und enttetzen und mit al—»len Sachen beſorgen, als ſy und ir vor-vooͤren bisher gewohnlich getan hand., Die-ſes Recht und Vogteh bewieſe die Stadtdurch die jährliche Befahrung und Beſchwe—rung der Fiſcheinung zu Meylen, und be—ſchwerte ſich A. 1365. uͤber die Verſchlagungder Reichsſiraß durch den Bau der Rap-perſch-