Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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wehete sehr stark, und da die Lage des Andrada-Felsen nicht durch neuere Beobachtungen be-stimmt ist, so nahm ich zur Nacht alle Segel ein.Auch hielt ich diese Vorsicht deshalb für noih-wendig, weil wir im fall eines so starken südli-chen und westlichen Stroms von SSW 4 a Meilen,wie ihn Cardtiin King in dieser Gegend fand,noch vor Tages Anbruch auf die Middleburgh-Untiefe gerathen konnten, die auf D a 1 ry m p 1 e'aCharten 60 Meilen in Süden von Poolo Sapataliegt, eine Lage, die mit den Beobachtungen desCapitäns B a 1 d wi n im Jahre 178b übereinstinimt,nämlich 9 0 04' Nord und 109 0 o 5 ' Ost* *). Um

Schiffe Bridgewater, in dieser Gegend, das ist in io°a (>* N und j io° 26' O, eine Tiefe von 65 , 55 und 90Faden gefunden, ohne indefs einen Felsen gewahr zu wer-den. Die Portugiesen nehmen die Breite des Andrada-Ftlsen zu io° i 3 ' an. Dem Namen nach zu unheilen,ist dieser Felsen vielleicht schon in dem i6ten Jahrhun-dert entdeckt worden. Fernand Peres d'Andradawar de: Name des Portugiesen, der im Jahre 1617 zucistU4i,U Cmituu k4Ui.

*) Dalryinple nennt die Middleburgh-Untiefe: I. aPaix, nach dem Französischen. Schiffe dieses Namens,commandltt von M. de la Placeliere, der im Jahre1753 diese Uutiefe zuerst gesehen. Er segelte ihr in ei-ner Entfernung von einem Kabeltau vorüber. Die ganzeAusdehnung dieses Riffs schätzte er auf Kabeltau