Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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9 Uhr Abends lag uns die Ostspitze von Banka in Westen. Ich steuerte jetzt Süd, und um 8Uhr gingen wir in 18 Faden über einem Bodenvon feinem Sande vor Anker. So lange wirSOfO zwischen Banka und der Felseninselsteuerten, konnte das Senkblei nicht ein einzi-gesmal den Grund anzeigen, es war rein abge-v/aschen. Kaum hatten wir aber unsern Cursnach Süden verändert, so zeigte es erst einenGrund von grobem, und nachher von feinemSande an. Dies rührt, wie ich vermuthe, viel-leicht vom starken Strome her, dessen Richtungwir hier SSO und SO von if bis 3 Meilen dieStunde fanden; auf dem Boden wirkt er stärker,und wäscht vermittelst seiner Schnelligkeit den

die wenigen Bäume, nach welchen diese Insel ihre-n Na-men har, leicht verschwinden können, und folglich die Be-nennung nicht passend scyn würde. Er schlägt vor, Ko-dier navire (Felsenscluff) zu nennen, einer Ähnlich-keit wegen, welche diese Insel, die immer diese Gestaltbcibehalten wird, mit einem Schiff unter Segeln hat.wMarchand voyage autour du monde, 2 Tome, pag.& 89, in - 4 to. « F l e u r i e u hat nicht Unrecht, den NamenTree-Islaud zu verwerfen. Man hat einst eine Insel an derNordkuste von China , auf der Fahrt nach Chusan, Tree aTop genannt ^ der Baum ist aber nicht mehr vorhanden,und vergebens wÜTde sich der Seefahrer nach einem Bauman der Spitze umsehen, welcher ihm zum Leitfaden seinesCurses dieneu könnte.