hat man inwendig bey der Uhr und dem, wasdamit zusammenhänget, keine Beschädigunggespüret. Es war nämlich der Blitz aussen amDache tiefer herunter geleitet worden, und hatte
davon
war also keine Ableitung nach aussen: von derGlocke aber konnte die Gewittermaterie gleichzch! Nhr kommen, und sich in alles daran fios-sende Merall vertheilen. An dem Eingänge derZeigerscheibcn in den Thurm findet sich keineSpur, daß etwas versenget sey. Es gehetaber von der Uhr im Thurm eine andere Stangeherab, welche den Zeiger an einer kleinenScheibe in der Kirche über der Orgel regieret,dahin sie durch den vergipsten Boden und zwi-schen die Orgelpfeiffci? durchgeführet istc im-gleichen kömmt daselbst ein metallener Drathherunter, welcher zu einer Glocke bey dieserStundenscheibe gehet. Da. wo die Srange,welche eines kleinen Fingers dick ist, und derdünne Drath in der Kirche hervorkommen, istdas Gipswerk umher schwarz. Von da konntealso ein Theil der Gewittermaterie, wie oben(Z. >o. nor.*) beschrieben, sich in den eiser-nen Drath unter der Gipsdecke vertheilen :das übrige fuhr in die metallcneOrgelpfciffen,davon viele geschmolzen und sonst beschädigetworden. Auch war hie und da die Vergol-dung an der Orgel angegriffen und die hölzerneVerkleidung theils schwarz geworden, theilszerschmettert. Von der Orgel konnte der Blitzan den eisernen Stangen, darauf sowohl dasOrqelgerüste als der darunter befindliche Bal-kon (in dessen Vergipsung sich ebenfals die Spu-ren bey dem eisernen Drache fanden) ruhet,herunter kommen. Bey der Rostocker Iacobi-
kirche.