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Die Ursache des Einschlagens vom Blitze : nebst dessen natürlichen Abwendung von unsern Gebäuden ... / von J. A. H. Reimarus
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oder es könnten wenigstens Personen , die sichim Hmise eben dabey befänden, Cckaden neh-men *). Wenn er aber in freyer Lust ist, sorauschet der Blitz ohne Schaden daran herun-ter, sogar, wenn auch der Drath zu dünnewäre und geschmolzen würde, wie man in derKirche zu Newbury und versch, denen andernBeyspielen erfahren hat **). Man müßte nurD zur

suche mit einem dünnen metallenen Drache,der zwischen zwey Stücken Glas eingeschlossenwar, wenn der Schlag dadurch geleitet wurde,erfahren. Dennoch haue der Blitz um dieHelmstange am Lrlgirtenrhurme, welche 2 Zollim Gevierten dick war, nicht eher als untenbeym Ende der Stange die anliegenden Steineweqqeschlagen. In der rilronaer Kirche, wi-der Strahl durch den dünnen eisernen Drathunter der ganzen Gipsdecke weggelaufen, warnur an den Orten, wo die Nägel gesessen, oderwo der Drath umgewickelt war, der Gips ab»geschlagen, dabey doch das Holz darüber un»beschädigt Wäre demuach von solchem Me-talle, wo itzt noch einige Gewalt durch deaBlitz ausgeübet worden, eine Ableitungherunter bis insWasser gegangen, darinn stch dieMaterie sogleich hätte verlieren können, ohnestch anderer anstoffenden Körper wegen aufzurhalten; so würde vermuthlich wenig odernichts zu spüren gewesen seyn. S. 8 - 2z* Derjenige, welcher sich in dem Hause zu Phila-delphia (davon §- 12.) an die Mauer gelehnethatte, daran aussen die Ableitung herunterging,empfand doch eine starke Erschütterung.

**) S. oben r, rs. und k'Kilvst lernst Val. l.11. r. ik.

r-6Z4.