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Die Ursache des Einschlagens vom Blitze : nebst dessen natürlichen Abwendung von unsern Gebäuden ... / von J. A. H. Reimarus
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konnne und darinn angehäuffet werde, unter-nehme ich nicht zu erklären; genug, daß dieErfahrung uns die Würkung der elektrischenMaterie bev den Gewitterwolken deutlich an-zeiget *). Durch trockenes Holz und Stein,

E beson-

daß er einen Thurm oder andere hervorra-gende Spitze getroffen habe, davon uns dieBeyspiele von unserem Petri und MichaelisThurme, wie auch von dem .Masibaume einesSchiffes in hiesigem Hasen beyfallen, Wennaber ein rechtes Donnerwetter nachge«rade herankömmt, so können viele oder auchalle Schläge , ohne die Körper auf der Erdezu berühren , bey den Wolken, welche in ver-schiedenem Zustande sind, untereinander gesche-hen, dadurch nur der Zustand ihrer Elektrici-tät ins Gleichgewicht gesetzet wird, und dieDünste , welche bey jeder Wolke vorher aus-einander gehalten wurden, zusammentreten,und in Regen herunter fallen.

*) Ich weiß, es haben einige behaupten wollen,daß Lliye aus der Erde entstünden, MM sehedavon die Briefe des Marchese Maffei, Hamb.Mag. N-B' p. r84 woselbst doch Hr. Pros.Dästner schon dessen seichteGründe bcstritten hat.Seitdem man erfahren, daß die Gewitter eineWürkung der Lufielectricität sind, wird solcheMeynung, wenn man die Sache recht betrach-ten , und nicht die Entzündung von Dünstendurch eine Art von Gahrung, oder alles wasbrennet und leuchtet, mit der Elektricität undwahren Blitzen vermischen will, noch wenigerStatt finden. Bey einem elektrischen Schlagewird nämlich erfodert , daß entweder der eine