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§. 28.
Die Begebenheiten in der Natur und mder zufälligen Verknüpfung der Dinge sindfür das Reich der Wissenschaften dasjenige,was einem Kaufmanns die sogenannten Con»juncturen sind. Ein witziger Kopf bemerket sie,denkt nach, und wendet sie glücklich zu seinemVortheile an, da indessen andre die kostbareGelegenheit unbeobachtet und ungenutzt vor-beystreichen lassen und verarmen.
§. 29. '
Die Geschichte hat uns längst belehret,daß die meisten und wichtigsten Entdeckungender Menschen ihren ersten äußerlichen Gründin gewisten unvermutheten Begebenheiten odersogenannten Zufällen haben. Dieses, was einOhngefehr genannt wird, ist vielmehr der gött-lichen Vorsehung zuzuschreiben, welche unsdabey eine reiche Quelle zur Erweiterung un-sers Erkenntnisses und allgemeinen Nutzens an-bietet. Allein, es hat auch bey den Menschenselbst eine scharfsichtige Beobachtung aller Um-stände. zuweilen auch mancher mit Fleiß ange-stelleter Versuch, ferner, eine nachforschendeVergleichung mit andern ähnlichen Fällen,eine geschickte Folgerung und Anwendung ausanderweitiger Erfahrung und Wissenschafthinzu kommen, und alles dlrrch die löblicheH Emsig-
in den Physic- Belust. in der Vorrede zum cpsten Bande, und. im »7ten Stück p.q,;/.