zo Die vierte Betrachtung.
gegenwärtigen, und die zukünftige zusammengenommen, die Vollendung und die völligeAusführung der Werke Gottes. Und in diesemletzteren Verstand kan man unmöglich anderssagen, als: daß die Welt, das ist: die vonGott gemachte Einrichtung der Dinge gut,vollkommen, und die beste sey; ebendeswegen,weil sie von Gott gemacht worden, und dieVollendung der Werke Gottes unmöglich an»Vers, als gut seyn kan. Wie uns aber hier indiesen Betrachtungen nur von dem gegenwärti-gen Zeitlauf der Welt, in dem Gegensatz deSZukünftigen, die Rede ist, so ist es eben so klar,und wird durch den Augenschein und die Erfah-rung bestätiget, daß in demselben noch viele Un-Vollkommenheiten, viele Widerwärtigkeiten,und viel Böses ist. Obwohl alles solches nurzum Guten dienen muß.
4. Insonderheit erhellet die Unvoll»kommenheic dieser Welt daraus, weil siewir der Sünde beflecket und beschweret,und mit den schädlichen Ausbrüchen undWirkungen derselben durch und durch ver-derbet ist. Diese Welt würde, wann schondie Sünde nicht darin wäre, doch nicht voll-kommen, und also auch derjenige Ort nicht
seyn,